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Infoveranstaltung: Aktuelle Lage in der Türkei

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Seit mehr als zwei Wochen gehen in der Türkei zehntausende Menschen auf die Strasse. Am Anfang standen die Proteste gegen die geplante Zerstörung des Gezi-Parks in Istanbul. Die Polizei ging mit äußerster Härte gegen die Demonstrierenden vor, was weltweit für Empörung gesorgt hat. Mittlerweile haben sich die Proteste in andere türkische Städte ausgeweitet und sich zu einer Bewegung gegen die konservative, türkische Regierung entwickelt, Gewerkschaften haben den Generalstreik ausgerufen. Auch in Stuttgart und anderen deutschen Städten haben sich in den letzten zwei Wochen tausende Menschen an Solidaritätsaktionen und Kundgebungen beteiligt.
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Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir über die aktuellen Geschehnisse in der Türkei informieren. Ein Augenzeuge wird berichten, wie er die letzten Tage in Istanbul erlebt hat und wie sich der Protest entwickelt hat. Gemeinsam mit einem Redakteur der Online-Zeitung „Türkei Aktuell“ wird er uns mit Hintergrundinformationen zur aktuellen Lage versorgen und die Perspektiven und Ziele dieser Protestbewegung aufzeigen.
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Donnerstag, 20. Juni, 18 Uhr
ver.di-Landesbezirk, Theodor-Heuss-Str. 1, Stuttgart.

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Kundgebung: Solidarität mit Taksim Gezi Park

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Es sind inzwischen 10 Tage vergangen, seitdem die gewaltsamen Eskalationen in der Türkei begonnen haben. Was als eine Demonstration von einigen Hundert Umweltaktivisten und Parkschützern für den Erhalt des „Gezi-Parks“ am Taksim-Platz begann, an dessen Stelle ein Einkaufszentrum und Luxuswohnungen errichtet werden soll, hat sich nun zu landesweiten Massenprotesten gegen die islamisch-konservative AKP Regierung entwickelt. Auch die Gewerkschaften haben den Generalstreik ausgerufen!
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Das Fass ist übergelaufen!

Zunächst in Istanbul und später im ganzen Land gingen Zehntausende auf die Straßen, um gegen den Polizeiterror und gegen die undemokratische und autoritäre Regierungspolitik von Erdogan zu protestieren. Ihre Stärke nehmen sie u.a. aus ihrem Zusammenhalt. Ob Türke, ob Kurde oder Armenier, ob Alevite, Sunnit oder Christ – alle halten zusammen und besetzten gemeinsam Plätze und Straßen. Und genau das macht die Bewegung so stark!
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Brutale Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten!

Genau wie in Frankfurt bei den Blockupy-Protesten kommt es auch in Istanbul zur exzessiven Polizeigewalt! Die friedlichen Demonstrationen werden seit Tagen versucht mit Gewalt seitens der Polizei zu unterdrücken. Die Polizei geht gegen die Demonstranten mit Wasserwerfern, Gaspatronen, literweise Tränengas und Schlagstöcken exzessiv vor. Laut Amnesty International geht die Zahl der Verletzten und Festgenommenen in die Tausende. Es gibt mindestens zwei Tote und Tausende Verletzte. Deshalb: Gegen Polizeigewalt in Frankfurt und in Istanbul!
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Die Medien berichten nicht!

Während das Volk die Straßen stürmt und bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, strahlte das türkische Fernsehen Serien, Talk- und Gameshows aus. Die mediale Ignoranz gegenüber den aktuellen Ereignissen und Zensur von Informationen ist undemokratisch und nicht hinnehmbar!
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Solidarität zeigen

Die Parkschützer und Demonstranten in der Türkei brauchen dringend Brücken der Solidarität! Eine Solidarität, die auch von hier ausgeht – aus unserer Stadt und unserem Widerstand gegen S21. Mit einer internationalen Öffentlichkeit können wir die politischen Verantwortlichen zwingen, die einstweilige Verfügung eines Istanbuler Gerichts zu respektieren und die laufenden Bauarbeiten zu stoppen. Viel wichtiger noch: Dass, endlich die brutale Polizeigewalt endlich beendet wird! Die Ereignisse in der Türkei machen deutlich, dass der Erhalt von Lebensraum ein demokratisches Recht ist, das wissen wir hier in Stuttgart am besten!
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Wir rufen die demokratischen Kräfte in Deutschland zur Solidarität mit den Menschen im Gezi-Park und in der gesamten Türkei auf! #occupygezi

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Die nächste Großdemo gegen S21 steht an!

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Bitte vormerken, Werbung machen, Flyer verteilen und vor allem: ganz viele MitstreiterInnen mitbringen!

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Es sprechen:
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Dr. Norbert Bongartz, Co-Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 / Begrüßung
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Albrecht Müller, Planungschef im Bundeskanzleramt bei Helmut Schmidt und Willy Brandt, heute: Herausgeber der www.nachdenkseiten.de
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Volker Lösch, Regisseur aus Stuttgart mit
Siri Keil aus Hamburg zu Gängeviertel, Elbphilharmonie
Martina Moog aus Turin – zum Mega-Bahnprojekt im Susatal
Rouzbeh Taheri aus Berlin zum BER, S-Bahn-Chaos
Michael Wilk aus Frankfurt zu Flughafeninitiativen, Großprojekten
Verteter/-in der IG BOHR Bahnprotest an Ober- und Hoch-Rhein (angefragt)
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Musik:
The Mood a. k. a., Toba Borke

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Schluss mit dem Wahnsinn! Stuttgart 21 stoppen, das Prinzip Stuttgart 21 brechen!

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Auf nach Frankfurt!

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Darum zu Blockupy Frankfurt:

Wir erleben täglich, dass Argumente nicht mehr gehört werden. Blockupy ist der internationale Protest gegen die verantwortungslose Krisen- und Verarmungspolitik. Blockupy ist Protest gegen Merkel, Macht und Märkte.

Im Wahlkampf soll unser Widerstand, der Widerstand gegen Stuttgart 21 totgeschwiegen werden. Bei der bundesweiten Blockupy Demonstration zeigen wir:

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Ihr werdet uns nicht los!

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Joe Bauer spricht in Frankfurt zu „Stuttgart 21 ist überall“. Lokomotive Stuttgart, Capella Rebella fahren mit und Egon Hopfenzitz verabschiedet uns am Bahnhof.

Für die Fahrt ist ein historischer Zug von der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen e.V. (GES) angemietet, voraussichtlich eine E 139. Es wird einen Restaurationswagen mit Getränken geben. Für Banner, Plakate, Trommeln usw. gibt es  viel Platz in einem extra angehängten Gepäckwagen.

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Hinweis:

Karten gibt es in der DenkMacherei in der Werastr. 10 ( Fr 10 – 16 Uhr ), auf der Montagsdemo am Stand der AnStifter oder an der Mahnwache (Kostendeckende Spende 25 Euro). Für ver.di Mitglieder kostenlos im Stuttgarter Gewerkschaftshaus in der Willi-Bleicher-Str.20.

Weitere Infos: http://blockupy.die-anstifter.de/

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Was hat Stuttgart 21 mit der Krise in Europa zu tun?